Bengalos in den Rucksack,
die Stiefel fest geschnürt.
Die Sturmhaube sitzt so eng,
dass du deinen, dass du deinen Atem spürst.
Ertrinken im Selbstmitleid
oder ersaufen im Mittelmeer.
Keiner hier hat was zu geben,
doch alle, alle wollen immer mehr.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen.
Nicht alles, was sie sagten, war falsch,
doch klang gelogen.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen,
und alles, was sie sagten, klang gelogen.
Deine Fahne weht im Wind,
du schreist es heraus.
Du siehst hinter Plexiglas
viele Gesichter, und sie
sehen entschlossen aus.
Das Recht auf deiner Seite,
gegenüber steht die Macht.
Keiner weiß, was Angst bedeutet
für dich und was sie mit dir macht.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen.
Nicht alles, was sie sagten, war falsch,
doch klang gelogen.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen,
und alles, was sie sagten, klang gelogen.
Und du schreist es heraus,
und du schreist es heraus,
so laut, wie du nur kannst.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen.
Nicht alles, was sie sagten, war falsch,
doch klang gelogen.
Hinter den Wasserwerfern sehe ich
den Regenbogen,
und alles, was sie sagten, klang gelogen.
Alles, was sie sagten, alles, was sie sagten,
klang gelogen, klang gelogen.
Alles, was sie sagten, alles, was sie sagten,
klang gelogen, klang gelogen.
Wer rein darf und wer raus soll,
das weißt du doch ganz genau.
Zu Hause und am Stammtisch
benimmst du dich wie die letzte Sau.
Und dieses finstere Erbe,
es macht dich immer wieder stolz.
Du bist die deutsche Eiche,
eben aus ganz besonderem Holz.
Und diskutieren mit dir macht leider keinen Sinn.
Ich kann die Scheiße nicht mehr hören,
denn ich weiß, wohin das führt.
Das haben wir alles doch schon mal gesehen.
Ich kann die Scheiße nicht mehr hören,
denn ich weiß, wohin das führt.
Ich will das nicht und darum Hals, Maul, Arsch, Gesicht.
Dein Traum von einem Reich,
mal wieder nicht besonders schlau.
Im Festzelt und im Bundestag
benimmst du dich wie die letzte Sau.
Wohin das führen würde,
was das mit unseren Brüdern macht,
nicht nur dem deutschen Volke
würde es wieder dunkle Nacht.
Und diskutieren mit dir macht leider keinen Sinn.
Wir haben Tschernobyl und die Eighties überlebt
und schon immer Nazisprüche überklebt.
Die Lederjacke mit einem Totenkopf bemalt
und das erste Pils mit deutscher Mark bezahlt.
Doc Martens waren immer modern,
wir tragen unsere ersten, als ob es neue wären.
Wahre Helden sterben nie.
Und wir feiern uns für immer,
immer lauter, immer wieder.
Wir werden nicht älter, wir werden retro.
Und so lange wir noch Freunde finden, geht das weiter so.
Wir werden nicht älter, wir werden retro.
Neue Deutsche Welle knapp vorbeigeschrammt,
die erste Liebe überlebt, ein Pflock ins Herz gerammt.
Bunte Hunde und ein Herz aus Gold,
das große Geld, das haben wir nie gewollt.
Die Chucks hatten Löcher, schon immer,
unser Leben ein Drama, nur viel schlimmer.
Doch wahre Helden sterben nie.
Und in all dieser Zeit haben wir nichts bereut,
da ist kein Hauch von Melancholie.
Und all diese Zeilen werden uns immer begleiten,
wir vergessen sie nie.
Und wir feiern uns für immer,
immer lauter, immer wieder.
Wir werden nicht älter, wir werden retro.
Und so lange wir noch Freunde finden, geht das weiter so.
Wir werden nicht älter, wir werden retro.
Es ist wie bei Bonny und Clyde,
das Ende wird sicherlich fatal.
Doch was die Leute so denken,
war uns schon immer scheißegal.
Für uns gibt’s keinen Plan A,
nichts ist für uns gemacht.
Wir verschlafen den Tag
und wir leben für die Nacht.
Ich bin eine einzige Enttäuschung
und du bist das Chaos in Person.
Doch wir sind wie Pech und Schwefel
und das eigentlich schon ewig,
ja, das war, das ist und das bleibt für immer so.
So kurz davor, Legenden zu sein,
zwischen Größenwahn und Depression,
während all die anderen schlafen,
träumen wir von Revolution.
Wir gehen zusammen da durch,
teilen uns das letzte Bier.
Auch wenn wir alles verlieren,
nichts ist so wertvoll wie wir.
Ich bin eine einzige Enttäuschung
und du bist das Chaos in Person.
Doch wir sind wie Pech und Schwefel
und das eigentlich schon ewig,
ja, das war, das ist und das bleibt für immer so.
Ihr lebt doch schon immer in komischen Zeiten,
da sind Zweifel und Hoffnung, die euch ständig begleiten.
Die Sicherheit steht immer ganz weit vorn,
und trotzdem habt ihr die Kontrolle über euer Leben verloren.
Jogginghose forever,
guter Stoff und Langeweile
und völlig losgelöst.
Jogginghose forever,
Tennissocken, Adiletten
und trotzdem überlebt.
Für uns war es kein Trend, es war Lebensgefühl.
Eine Liaison, die niemals enden will.
Die Sicherheit stand für uns nie weit vorn,
und trotzdem haben wir die Kontrolle über unser Leben verloren.
Jogginghose forever,
guter Stoff und Langeweile
und völlig losgelöst.
Jogginghose forever,
Tennissocken, Adiletten
und trotzdem überlebt.
Offensichtlich kein Geheimnis,
es ist nur noch beschämend,
und trotzdem ändert sich hier nichts.
Tausend Klagen in diesen Tagen
und die Hoffnung nur noch von Boten getragen.
Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Und der Kaiser sitzt nackt auf seinem Pferd,
er führt ein Volk, das sich selbst zerstört.
Es tobt ein Krieg zwischen Liebe und Zorn,
auf dem Schlachtfeld den Sinn des Lebens verlor’n.
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Unerträglich, diese Bilder,
wir sehen das Leid,
und trotzdem ändert sich hier nichts.
Die Gewinner stehen vorne am Regal,
einer mehr oder weniger ist uns doch egal.
Die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Und der Kaiser sitzt nackt auf seinem Pferd,
er führt ein Volk, das sich selbst zerstört.
Es tobt ein Krieg zwischen Liebe und Zorn,
auf dem Schlachtfeld den Sinn des Lebens verlor’n.
Und der Kaiser sitzt nackt auf seinem Pferd,
er führt ein Volk, das sich selbst zerstört.
Es tobt ein Krieg zwischen Liebe und Zorn,
auf dem Schlachtfeld den Sinn des Lebens verlor’n.
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Oh-oh-oh-oh
Der größte Streit ist nicht
wirklich lange her.
Das größte Glück: Wir erinnern uns nicht mehr.
Die Jahre vergehen viel zu schnell,
so wie das Leben.
Und wir sehnen uns nach Dingen,
die nur kosten und nichts geben.
Wir ha’m zusammen wirklich so viel erlebt
und jetzt stehst du vor mir
und kannst mich nicht versteh’n.
Was wirklich wichtig ist,
was wirklich wichtig ist,
lernt man erst, wenn man es vermisst.
Was wirklich wichtig ist, oh oh oh,
sieht man viel zu oft erst dann,
wenn man es vermisst.
Unsere Ziele immer weit genug entfernt,
aus unsern Fehlern haben wir noch nie gelernt.
Und was uns bleibt, sind
die Bilder dieser Tage.
Würdest du mich auch noch heute
nach meiner Nummer fragen?
Wir ha’m zusammen wirklich so viel erlebt
und jetzt stehst du vor mir
und kannst mich nicht versteh’n.
Was wirklich wichtig ist,
was wirklich wichtig ist,
lernt man erst, wenn man es vermisst.
Was wirklich wichtig ist, oh oh oh,
sieht man viel zu oft erst dann,
wenn man es vermisst.
Was wirklich wichtig ist,
was wirklich wichtig ist,
was wirklich wichtig ist,
was wirklich wichtig ist,
lernt man erst, wenn man es vermisst.
Was wirklich wichtig ist, oh oh oh,
sieht man viel zu oft erst dann,
wenn man es vermisst.
Du bist die Eins unter all den vielen Nullen.
Man kann dir das Wasser reichen, doch du trinkst eigentlich nur Wein.
Du drehst den Stein der Weisen noch mal um,
und in den gelben Schnee von gestern pinkelst du noch einmal rein.
Du hältst jedes heiße Eisen
mit einem müden Lächeln aus,
und stehst du einmal unter Druck,
machst du Diamanten daraus.
Wir feiern dich,
wir feiern dich, so hart, wie es nur geht.
Ist uns egal, ob das irgendwer versteht.
Wir feiern dich,
wir feiern dich, so hart, wie es nur geht.
Bist du mal hinten, wird das für vorne erklärt,
kümmerst dich in deiner Werkstatt um kranke und gebrochene Herzen.
Geld ist nur eine Zahl, für dich hat es keinen Wert.
Du erträgst mit einem Lächeln die allergrößten Schmerzen.
Und jedes weit entfernte Ziel
kannst du hinter dir sehen.
Und du bleibst entspannt und cool,
wenn wir durch die Hölle gehen.
Wir feiern dich,
wir feiern dich, so hart, wie es nur geht.
Ist uns egal, ob das irgendwer versteht.
Wir feiern dich,
wir feiern dich, so hart, wie es nur geht.
Ich glaube an die Liebe
und ich glaube auch an dich,
an das, was mal war,
an all das, was geht,
an das, was man fühlt,
aber niemals versteht.
Ich glaube an die Freiheit,
ich glaube an die Hoffnung.
Wir feiern das Leben
mit Vollgas voraus,
Richtung Horizont,
aber niemals geradeaus.
Komm, wir fliegen
der Sonne entgegen,
die Freiheit im Geiste,
dem Himmel so nah,
und unser Leben erwacht.
Komm, wir fliegen,
das ist unsere Zeit.
Wir lassen uns treiben
gegen den Strom,
das ist unsere Nacht.
Ich glaube an das Schicksal
und ich glaube an das Glück,
an all das, was kommt,
das, was uns erfährt.
Vertrau auf mein Herz,
das war niemals verkehrt.
Ich glaube an den Tod,
ich glaube an das Leben,
an das, was vergeht,
an all das, was bleibt.
Und die, die draufgegangen sind,
bleiben für die Ewigkeit.
Komm, wir fliegen
der Sonne entgegen,
die Freiheit im Geiste,
dem Himmel so nah,
und unser Leben erwacht.
Komm, wir fliegen,
das ist unsere Zeit.
Wir lassen uns treiben
gegen den Strom,
das ist unsere Nacht.
Wo-oh-oh
Wo-oh-oh
Wo-oh-oh-oh-oh
Wo-oh-oh
Wo-oh-oh
Wo-oh-oh-oh-oh
Komm, wir fliegen
der Sonne entgegen,
die Freiheit im Geiste, dem Himmel so nah,
und unser Leben erwacht.
Komm, wir fliegen,
das ist unsere Zeit.
Wir lassen uns treiben gegen den Strom,
das ist unsere Nacht.
Bist du da, wenn der Tag die Nacht berührt?
Bist du da, wenn der Zweifel mich verführt?
Bist du da, wenn die Nacht am tiefsten ist?
Ich frag nur, weil ich dich vermiss‘.
Hey, bist du da?
Ich vermiss‘ dich total
und ich denke grad an dich.
Es war ’ne geile Zeit
und ich wünsch sie mir jeden Tag zurück.
Bist du da, wenn ich den nächsten Fehler mach‘?
Bist du da, wenn ich weine oder lach‘?
Bist du da, wenn ich deine Bilder seh‘?
Ich frag nur, weil ich’s nicht versteh‘.
Hey, bist du da?
Ich vermiss‘ dich total
und ich denke grad an dich.
Es war ’ne geile Zeit
und ich wünsch sie mir jeden Tag zurück.
Hey, bist du da?
Ich vermisse dich total
und ich denke grad an dich.
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la
Hey, bist du da?
Ich vermiss‘ dich total
und ich denke grad an dich.
Es war ’ne geile Zeit
und ich wünsch sie mir jeden Tag zurück.
Hey, bist du da?
Ich vermisse dich total
und ich wünsch mir diese Zeit zurück.
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la
La-la-la-la-la-la-la-la-la-la-la
Meine Welt hat Millionen Farben,
deine Welt ist schwarz und weiß.
Ich behandle Menschen mit Respekt,
dich interessieren sie einen Scheiß.
Keine Ahnung, wie es mit uns weitergeht.
Siehst du den Schatten, seh‘ ich das Licht.
Spürst du die Angst, verspüre ich Zuversicht.
Spürst du die Kälte, wird es mir so warm ums Herz.
Du bist umgeben von Patrioten, ich seh‘ nur Vollidioten.
Ich hatte dir meine Meinung,
meine ist zu weit entfernt.
Ich kann meinen Standpunkt ändern,
das hast du bis heute nicht gelernt.
Keine Ahnung, wie es mit uns weitergeht.
Siehst du den Schatten, seh‘ ich das Licht.
Spürst du die Angst, verspüre ich Zuversicht.
Spürst du die Kälte, wird es mir so warm ums Herz.
Du bist umgeben von Patrioten, ich seh‘ nur Vollidioten.
Siehst du den Schatten, seh‘ ich das Licht.
Spürst du die Angst, verspüre ich Zuversicht.
Spürst du die Kälte, wird es mir so warm ums Herz.
Du bist umgeben von Patrioten, ich seh‘ nur Vollidioten.
Es wird finster, das weiß jedes Kind, wenn wir zusammen sind.
Wir haben manche Schlacht geschlagen und unser Schicksal nie ertragen.
Die schönsten Dinge meines Lebens habe ich mit dir erlebt.
Wir müssen uns nichts sagen, um uns zu versteh’n.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Wir sind dreißig Stunden wach,
wir sind noch lange nicht am Ende,
es ist noch lange nicht vollbracht.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Nur Stress und blaues Licht,
es herrscht Chaos in den Straßen,
wenn man die Ketten bricht.
Wir zählen lächelnd uns’re Wunden, wenn wir das übersteh’n.
Was bleibt und was noch kommen wird, werden wir dann seh’n.
Zusammen laufen wir mal wieder in den Untergang.
Nur mit dir halt ich das aus, es dauert nicht mehr lang.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Wir sind dreißig Stunden wach,
wir sind noch lange nicht am Ende,
es ist noch lange nicht vollbracht.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Nur Stress und blaues Licht,
es herrscht Chaos in den Straßen,
wenn man die Ketten bricht.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Wir sind dreißig Stunden wach,
wir sind noch lange nicht am Ende,
es ist noch lange nicht vollbracht.
Wo-oh-oh
Es ist Mitternacht.
Nur Stress und blaues Licht,
es herrscht Chaos in den Straßen,
wenn man die Ketten bricht.

